Warum nach dem Tuning ein Wertgutachten sinnvoll ist

Mithilfe von Tuningarbeiten lässt sich der Wert eines Autos oder anderen Fahrzeugs enorm erhöhen. Das Material sowie Verarbeitung und Design können einzeln geprüft und eingeschätzt werden. Ein Wertgutachten verhindert viele Probleme, die bei einem möglichen Unfall entstehen können. Oft stellt sich die Frage, ob die Tuningteile ersetzt oder vollständig bezahlt werden. Aufgrund der verbauten Teile und der Ausstattung gibt es keine neutrale Bewertungsgrundlage. Diese und weitere Komplikationen lassen sich durch ein Wertgutachten vermeiden. Im Folgenden ein kleiner Überblick, warum ein Gutachten nach dem Tuning sinnvoll ist.

Probleme mit der Versicherung und der Polizei vermeiden

Jegliche Veränderungen am Auto müssen der zuständigen Versicherung gemeldet werden. Je nach Änderung kann es Einfluss auf die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs nehmen. Bei Nichtbekanntgabe kann der Versicherungsgeber Prämien nachfordern oder im schlimmsten Fall den Vertrag kündigen. Außerdem kann man durch unsachgemäßes Tunen nicht nur den Versicherungsschutz verlieren, sondern auch den Führerschein. Meist spielen Dokumente eine Rolle bei Unfällen. Jeder Geschädigter hat nach dem Unfall das Recht auf ein Schadensgutachten. Anhand der Fahrzeugdaten wird der Wert des Autos berechnet. Ohne diese Dokumente bekommt der Besitzer enorme Probleme. Sollten bei einer möglichen Polizeikontrolle die nötigen Dokumente fehlen, kann die Polizei das Auto stilllegen lassen. Weitere Folgen sind Bußgelder sowie Punkte in Flensburg. Alle nachträglich eingebauten Teile benötigen ein Gutachten, um derartigen Konsequenzen zu entgehen. Schon aus diesen Gründen lohnt sich eine gründliche Dokumentierung.

Vorteile nach einem Unfall

Wie bereits erwähnt spielen Dokumente eine wichtige Rolle bei Unfällen. In den meisten Fällen ist es sogar notwendig, um den genauen Unfallschaden zu ermitteln. Zur Ermittlung des genauen Schadens empfiehlt sich ein Gutachter. Dieser kann frei gewählt werden und wird vom Unfallgeber bezahlt. Jedoch versucht die Versicherung des Unfallgegners die Kosten so gering wie möglich zu behalten und benötigt dafür genaue Unterlagen zum Auto. Bei einem Totalschaden kommen die Teilnehmer nicht um ein spezielles Gutachten herum. Es ermittelt den Wiederbeschaffungswert des Autos, welcher vom Verursacher gezahlt werden muss.

Fazit

Eine Begutachtung nach dem Einbau von anderen Teilen ist enorm wichtig. Sei es bei einer Polizeikontrolle oder einem Unfall, ohne eine ausreichende Dokumentierung gibt es Probleme mit der Versicherung und im schlimmsten Fall der Entzug des Autos. Nach jedem Einbau empfiehlt sich eine spezielle Begutachtung, die im Falle eines Unfalls einiges an Geld und Probleme spart.

motortuning

Motortuning

Insbesondere die Leistungssteigerung steht im Mittelpunkt des Interesses von Tuning-Fans. Neben Verbesserung der Abgassysteme und der Aerodynamik kommt das Motortuning ins Spiel. Heutzutage gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um die Leistung des Motors zu erhöhen. Welchen Nutzen die Motortuning Bereiche bringen und worauf zu achten ist, wird im Folgenden erklärt.

So funktioniert Motortuning

Das Ziel vom Tuning ist mehr Motorleistung, um schneller mit dem Auto unterwegs zu sein. Dies kann durch unterschiedliche Methoden gelingen. Dazu werden größere Benzin-Luftgemische freigesetzt, welche die Geschwindigkeit erhöhen. Weiterhin lassen sich Autos auch verbrauchsoptimiert verbessern. Dabei wird die Leistung erhöht ohne Änderung des Abgasverhaltens.

Welche Arten von Tuning gibt es?

Neben einen veränderten Kraftstoffverbrauch lassen sich beim Motortuning Varianten finden, bei denen die Software eine Rolle spielt. Aus diesem Grund stehen beim Tunen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung wie beispielsweise:

-> Chiptuning

-> Lachgaseinspritzung

-> Wassereinspritzung

-> Ladeluftkühlung

Bei den meisten Varianten wird nach dem Umbau mehr Sauerstoff zur Verfügung gestellt. Je mehr der Motor verbrennt, desto schneller ist die Geschwindigkeit.

Wo muss das Tuning eingetragen werden?

Nach den Verbesserungen benötigt es ein Gutachten, welches beim TÜV vorgestellt werden muss. Die Abnahme an sich ist relativ schnell und kostengünstig erledigt. Sofern kein Teilgutachten vorliegt, muss die Einzelabnahme durch einen Sachverständigen durchgeführt werden. Auf diesen sollte bei Möglichkeit verzichtet werden, da sich die Kosten bis auf Höhe der Tuningkosten belaufen können.

Konsequenzen bei unerlaubten Motortuning

In erster Linie wird durch Motortuning versucht, die Leistung des Fahrzeugs so gut wie möglich zu steigern. Manche Varianten und Methoden sind für den öffentlichen Straßenverkehr nicht zugelassen. Weiterhin erlischt bei sämtlichen Umbauarbeiten die Betriebserlaubnis. Wer eine verpflichtende Abnahme verweigert, muss mit Bußgeldern rechnen. Daneben gibt es einen Punkt in Flensburg.

Fazit

Schnelle Autos sind der Traum vieler Menschen. Um mehr Leistung aus ihren Fahrzeugen zu bekommen, bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten für ein Motortuning an. Nichtsdestotrotz darf man nicht vergessen, dass mit Veränderungen am Motor die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erlischt. Eine anschließende Abnahme durch den TÜV ist zwingend erforderlich, um Bußgeldern und Punkten in Flensburg zu entgehen. Je nach Tuningvariante lassen sich unterschiedliche Ergebnisse erzielen. Besonders beliebt ist Chiptuning, bei dem die Leistung mittels Software verbessert wird.

Warum man nie auf ein Motorradhelm verzichten sollte

Für die Biker gehört der Motorradhelm zu den unersetzlichen und gesetzlich vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen auf dem Motorrad. Damit Sicherheit gewonnen wird, ist die Absicht von dem Kauf jedoch alleine nicht ausreichend. Wichtig ist, dass auch die Produkte gekauft werden, die qualitativ hochwertig sind. Auch wichtig ist, dass die Helme optimal sitzen. Wichtig bei der optimalen Schutzkleidung ist, dass diese Leben retten kann. Für das Motorrad wird der Motorradhelm auch gerne als Sturzhelm oder Schutzhelm bezeichnet. Bei der Schutzkleidung ist der Helm dann sogar der wichtigste Bestandteil. Durch den guten Helm können die schwerwiegenden Verletzungen am Kopf verhindert werden. Dies ist auch oft der Grund, weshalb die Helme vom Gesetzgeber in vielen Ländern verbindlich vorgeschrieben sind.

Was ist für Motorradhelme zu beachten?

Die Sterblichkeit soll durch die Helme um etwa vierzig Prozent reduziert werden und um etwa siebzig Prozent soll die Gefahr der Schädel-Hirn-Traumata reduziert werden. Kommt es zu einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad, dann gibt es generell immer das größere Risiko als mit einem Auto. Der Grund dafür ist beispielsweise eine fehlende Knautschzone. Bei den widrigen Witterungsverhältnissen ist zudem die erhöhte Sturzgefahr gegeben. Im Vergleich zu dem Fahren mit dem Auto ist auch der tote Winkel größer. Die Geschwindigkeit der Motorradfahrer wird zudem auch sehr oft unterschätzt. Ab dem Tempo von dreißig Kilometern in der Stunde dauern im Vergleich zu dem Fahren mit dem Auto auch die Ausweichmanöver länger. Wird ein Motorradhelm für die Fahrten gesucht, dann gibt es den Integralhelm, den Klapphelm, den Enduro-Helm oder den Motocross-Helm. Die Schutzhelmpflicht gilt in Deutschland schon seit dem Jahre 1976 und der Schutz ist oft nicht nur für Motorradfahrer vorgeschrieben, sondern auch für Moped- und Mofafahrer. Das Tragen von dem Schutzhelm ist in Deutschland bei der Höchstgeschwindigkeit von mehr als zwanzig km/h vorgeschrieben. Das gilt auch für die Mitfahrer und Fahrer von den offenen dreirädrigen oder mehrrädrigen Kraftfahrzeugen. Bei Sicherheitsgurten gilt hier eine Ausnahme. Für die klassischen Zweiräder gibt es dies nicht und deshalb ist der Helm Pflicht.

Wichtige Informationen zu dem Helm

Es gibt viele Motorradfahrer, welche dem Motorradhelm eine zu niedrige Beachtung schenken. Oft werden nur preisgünstige Modelle gewählt und das Design wird oft als wichtig angesehen. Der Helm sollte jedoch bei dem Motorrad zur Fahrsituation passen und einen optimalen Schutz bieten. Es gibt die Größen L, M und S. Durch das Messen von dem Kopf kann die passende Größe ermittelt werden. Die Helme dürfen nicht zu locker und auch nicht zu eng sitzen. Natürlich muss ein Helm die Eignung für den Straßenverkehr bieten. Die Sonneneinstrahlung sollte durch das Visier minimiert werden und oft können Sonnenschutzvisiere vorgeklappt werden. Sicherheits-Zertifikate können den Schutz aufzeigen und auch die ausreichende Belüftung ist wichtig.

Wagenheber

Häufig müssen im Frühjahr oder im Herbst die Räder gewechselt werden. Der Grund dafür ist, dass die Winter- oder Sommerräder ein Muss aufgrund der Straßenverkehrsordnung sind. Neben den privaten Haushalten wird ein Wagenheber auch bei einer Panne oder beim Motorsport benötigt.

Die unterschiedlichen Ausführungen bei einem Wagenheber

Die Unterscheidung erfolgt häufig aufgrund ihrer Funktionsweise. Das bedeutet, man unterscheidet, ob der Wagenheber pneumatisch arbeitet, hydraulisch funktioniert oder als Druckluftausführung im Einsatz ist. Die Funktionsweise kann ebenfalls mechanisch oder elektrisch erfolgen. Ebenso gibt es unterschiedliche Ausführungen für bestimmte KFZ-Modelle.

Dabei wird grundsätzlich in fünf unterschiedliche Ausführungen unterschieden:
Hierbei steht an erster Stelle der Rangierwagenheber. Diese Ausführung kommt bei jedem Fahrzeug für die Gewichtsklassen 2t bis 5 t zum Einsatz. Diese Version wird zum Rangieren der Fahrzeuge eingesetzt. Diese Ausführung funktioniert meistens mit Hydraulik. Dabei wird die Hydraulikflüssigkeit in Form eines Kolbens oder einer Stange in die Heber-Ausführung gepumpt. Durch den dadurch entstehenden Druck hebt sich das Gerät und somit ist kaum ein Kraftaufwand erforderlich. Dadurch kann hier ein Reifenwechsel mit Wagenheber problemlos vorgenommen werden.

Bei einer weiteren Ausführung handelt es sich um den Scherenwagenheber oder auch als Stempelwagenheber bezeichnet. Bei dieser Ausführung dient eine Kurbel als Tragkraft und Antrieb. Die Heber-Ausführung muss hier manuell bedient werden. Vor Vorteil beim Einsatz ist es bei dieser Ausführung, dass wenn dort ein Fahrzeug in der Werkstatt auch tief liegt, dieser Wagenheber ebenfalls zum Einsatz kommen kann. Dabei ist jedoch ein körperlicher Einsatz erforderlich.

Auch gibt es die Luftkissenwagenheber. Bei sehr langen Fahrzeugen, die auch noch viel wiegen, wird diese Ausführung aufgepumpt und man bekommt somit das Fahrzeug in die Höhe bringen. Die Ausführungen, wie ein LKW-Wagenheber oder eine Jumbo-Ausführung, arbeiten ähnlich, wie ein Luftkissenwagenheber.

Dabei ist die Pneumatik-Ausführung eine gute technische Anwendung, um ohne Kraft und Aufwand einen Wagen hochzubringen.

Die wichtigsten Kaufkriterien wenn Sie einen  Wagenheber kaufen möchten

Die richtige Ausführung

Vor der Kaufentscheidung sollte man sich überlegen, welchen Typ für einen hier genau in Frage kommt. Eine pneumatische Ausführung sowie einen Scherenwagenheber ist klein, leicht und kompakt. Ebenso ist es wichtig, sich vorher zu überlegen, ob man eine elektrisch oder mechanisch funktionierende Version benötigt. Auch die Ausführung in Stahl oder Alu ist von Bedeutung.

Zubehör und Ausstattung

Auch sollte das Zubehör vor der Kaufentscheidung angeschaut werden. Dabei geht es um Kolbendichtungen , ein Querträger sowie unterschiedliche Adapter sowie eine Gummiauflage , um einige Zubehörteile zu nennen, gehen Diese Qualität der Zubehörteile sollte man sich ebenfalls vor einer Kaufentscheidung anschauen.

Bedienung

Dieser Punkt ist ebenfalls sehr wichtig, weil nicht jeder der Käufer auch das technische Vorwissen hat. Deshalb ist gerade bei Situationen, wie zum Beispiel bei eine Panne, von Bedeutung, dass der Wagenheber schnell und leicht aufstell- und bedienbar ist.

 

 

 

Geräuschentwicklung bei Bremsbelägen

Die Vibration von Bremsbelägen im Hochfrequenzbereich, die deutlich hörbar ist, resultiert aus der eigenen Resonanz und aus der Vibration des Fahrzeuges. Hier kann folgende Regel aufgestellt werden: je höher die Frequenz ist, desto geringer ist die Masse des Resonanzkörpers. Es kann durchaus vorkommen, dass bei Fahrzeugen der gleichen Modellreihe, das eine Fahrzeug die Problematik der Vibration bzw. des Pfeifens aufweist, das andere Fahrzeug jedoch nicht. Dies ist abhängig von der Kette der Toleranzen, die sich unvermeidbar bei der Montage eines jeweiligen Fahrzeuges ergeben, wie z.B. bei der Radaufhängung. Auch Umwelteinflüsse können sich positiv oder negativ auswirken: Temperatur, Feuchtigkeit und die Beschaffenheit der Belagmischung, können wichtige Faktoren sein. So ist z.B. nachgewiesen, dass das Pfeifen bei feuchtem Klima nur mäßig auftritt. Es gibt jedoch Möglichkeiten, das Phänomen des Pfeifens einzuschränken:

  • Das Bestreichen der Oberfläche der Belagplatte mit Kupferpaste
  • Das Abkanten der Belagecken
  • Ein dünnes Zwischenstück aus z.B. Aluminium oder hitzebeständigem Kunststoff, zwischen die Belagplatte und die Kolben legen
  • Eventuelle Rückstände auf der Belagoberfläche mit Schmirgelpapier entfernen
  • Einen radialen Einschnitt mit einer Säge in die Belagoberfläche setzen (falls hier keiner vorhanden sein sollte)

Oben aufgeführte Tipps müssen nicht zwingend zur Eliminierung der Pfeifgeräusche führen.

Leider akzeptiert kein Hersteller eine Reklamation, die aufgrund von pfeifenden Belägen während einer Bremsung auftreten.

Beurteilung und Überprüfung von Gebrauchten Bremsscheiben

Wesentliche Beurteilungspunkte sind hierbei:

1. Übermäßiger Verschleiß
2. Riefenbildung
3. Tragbild
4. Rissbildung

Zu den Beurteilungspunkten im Einzelnen:

1. Übermäßiger Verschleiß

Ist die Mindestdicke der Bremsscheibe unterschritten (bei Brembo Bremsscheiben steht die Mindestdicke – min. Th. oder minimum Thickness auf dem Rand der Scheibe), muss diese erneuert werden. Maßgebend hierfür ist die dünnste Stelle der Scheibe im Bereich der Reibfläche. Zur Messung sollte eine Bügelmessschraube verwendet werden. Messen Sie die Dicke der Scheiben an mehreren Stellen des Umfangs (alle 45°).
Bezugnehmend auf Brembo Bremsscheiben, wird bei Brembo Aftermarket und Brembo High Performance Scheiben eine Verschleißgrenze von 2 mm angegeben, bei Brembo Racing Scheiben nur 1 mm, da man im Motorsport Bereich immer mit der maximalen Leistung arbeitet und weniger Material verwendet, um bei den ungefederten Massen zu sparen.
Falls keine Werte der Mindestdicke vorliegen, sollte diese beim Scheibenhersteller angefragt werden.

2. Riefenbildung

Die amorphe Struktur der Bremsbeläge sowie zeitweise zwischen Bremsbelag und Bremsscheibe eingeklemmte Fremdkörper (z.B. Bremsbelagpartikel) führen in der Regel zur leichten Riefenbildung an Bremsscheiben. Eine leichte Riefenbildung muss nicht zwingend das Bremsverhalten verschlechtern. Allerdings wird hierbei bei einem Bremsbelagwechsel nicht mehr die gesamte Reibfläche genutzt, da sich das Belagmaterial nur mit den erhabenen Flächen auf der Bremsscheibe verbindet und sich dadurch weiter ungleich abnutzt. Es ist bei einer Scheibe mit Riefen zu empfehlen, diese bei einem Belagwechsel auch auszutauschen.

3. Tragbild

Regelmäßig auftretende Tragbildmängel sind:

a) Hinweise zur Riefenbildung und deren Beurteilung sind unter Punkt 2 zu entnehmen.

b) Korrosion im Bereich der eigentlichen Reibfläche. Bei einigen Fahrzeugtypen kommt es an der Innenseite der Bremsscheiben zur Korrosion im Bereich der eigentlichen Tragfläche. Dies gilt vermehrt auch für die Innen- und Außenseite der hinteren Bremsscheiben von frontgetriebenen Fahrzeugen, die hauptsächlich teilbeladen und innerorts betrieben werden. Vergleichsmessungen zwischen voll tragenden Bremsscheiben und Bremsscheiben mit teilweise korrodierter Reibfläche haben gezeigt, dass die maximale Verzögerung eines Fahrzeugs mit kalter und warmer Bremsanlage sich nicht unzulässig verschlechtert, sofern höchstens 20 % der Ringflächenbreite der Bremsscheiben-Reibfläche nicht korrekt trägt. Korrosion im Bereich der eigentlichen Bremsscheiben-Reibfläche ist daher nur zu bemängeln, wenn:
• Davon auszugehen ist, dass über 20 % der Ringflächenbreite der Bremsscheiben-Reibfläche auch nach kräftigem „Freibremsen“ nicht tragen wird.
• Im Bereich der Korrosionsstellen die Mindeststärke unterschritten wird.
• Die Bremswirkung unzureichend ist.
• die Bremskraftwerte unzulässig stark schwanken.

c) Flecken- / Konturlinienbildung (Hotspots) im Bereich der Reibfläche unter bestimmten umwelt- und betriebsbedingten Einflüssen, bilden sich schon nach relativ kurzer Standzeit. Bremsbelag Abdrücke auf der Bremsscheibe. Charakteristisch für diese Abdrücke sind häufig Konturlinien der Bremsbeläge, die teilweise auch nach mehrmaligem, kräftigem Bremsen noch vorhanden sind. Diese Flecken und Konturlinien haben keinen negativen Einfluss auf die Bremswirkung und sind daher kein Mangel. Weiter kann es sich auch um ein „Schmieren“ des Belages handeln, der für die Bremscheibe zu „weich“ ist. Die Bremseigenschaft verschlechtert sich hierdurch nicht.

d) Verschleißform In Abhängigkeit von der Konstruktion und durch eine hohe Belastung der Scheibenbremse. Hierdurch kann es zu einem von außen nach innen oder umgekehrt zunehmenden Bremsscheibenverschleiß kommen. Ein von außen nach innen zunehmender Verschleiß ist nicht einfach zu erkennen. Diese Bremsscheiben können auf den ersten Blick optisch einen guten Eindruck erwecken, da sich an der Außenkante der Bremsscheibe nur ein leichter Grad bildet. Durch die hohe Belastung hat dieser Grad in der Regel nur eine leichte Oxidschicht und die Reibfläche ist metallisch blank.

4. Rissbildung

Bedingt durch hohe Wärmespannungen beim schnellen Erwärmen und Abkühlen der Bremsscheiben, bilden sich im Bereich der Bremsscheiben Reibfläche leichte Oberflächen Haarrisse. Sie können leicht gezackt, annähernd radial oder netzartig verlaufen und sind meistens über die gesamte Reibfläche der Bremsscheibe verteilt. Diese Haarrisse haben keinen negativen Einfluss auf die Funktion der Bremsscheibe. Radial durchgehende, über mehr als 50%*** der Reibringbreite verlaufende sowie kürzere „aufklaffende“ Risse und Anrisse am Scheibenrand oder bei gelochten Scheiben von Loch zu Loch, sind i.d.R. nicht nur oberflächlich. Sie können zum Bruch der Bremsscheibe führen und sind sofort auszutauschen. Bei der Untersuchung von Bremsscheiben auf Rissbildung ist zu beachten, dass Konturlinien angeklebter Bremsbeläge leicht mit durchgehend verlaufenden Rissen verwechselt werden können.