Testversuch mit digitalen Nummernschildern in Kalifornien

Fünf Jahre nachdem der kalifornische Gouverneur Jerry Brown die Gesetzgebung unterzeichnet hat, die digitale Kennzeichen in seinem Bundesstaat erlaubt, sind die neuen digitalen Kennzeichen endlich auf der Straße. Laut The Sacramento Bee begann die Auslieferung im Juni und es ist nicht überraschend, dass Sie teurer als die herkömmlichen Kfz Kennzeichen aus Blech sind.

Autofahrer, die sich dafür entscheiden, die digitalen Schilder zu kaufen, können ihre Fahrzeuge elektronisch registrieren und müssen nicht mehr jedes Jahr Siegel auf ihre Nummernschilder kleben. Die digitalen Platten sind mit eigenen Computerchips, Batterien und drahtlosen Kommunikationssystemen ausgestattet. Sie können auch persönliche Nachrichten anzeigen, wenn der DMV dies erlaubt.

Der DMV ist das Department of Motor Vehicles, die US-amerikanische Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle.

Von den Händlern wird erwartet, dass sie die Kennzeichen für einen UVP von 699 Dollar verkaufen, ohne die Installationskosten. Verbraucher müssen auch eine monatliche Gebühr von etwa $ 7 bezahlen.

Die Nummernschilder sind nicht durch das Department of Motor Vehicles erhältlich. Derzeit sind digitale Kennzeichen nur auf der Rückseite des Fahrzeugs erlaubt. In Kalifornien benötigt man auch weiterhin Frontplatten, daher muss der Besitzer dort noch ein Standard-Kennzeichen montieren.

Ein Sprecher der DMV sagte, dass es derzeit nur 116 Fahrzeuge mit digitalen Platten gibt. Während des Pilotprojektes muss die Abteilung bis Juli 2020 der Regierung Bericht erstatten, wie die Schilder in der Praxis funktionieren.

„Der Zweck des Pilotprojekts besteht darin, potenzielle Vorteile zu identifizieren und zu detaillieren, so dass wir uns noch in der Evaluierungsphase befinden und erst nach Abschluss des Pilotprojekts eine Entscheidung treffen“, fügte der Sprecher hinzu.

Bay Area Unternehmen Reviver Auto ist der alleinige Auftragnehmer während des Pilotprojetes. Die Firma stellt die Schilder her und beginnt damit, sie bei Autohäusern zum Verkauf anzubieten. Noch in diesem Jahr sollen digitale Kennzeichen in Florida, Arizona und Texas eingeführt werden. In Deutschland ist dieser technische Fortschritt noch nicht geplant und es ist auch nicht abzusehen, wann und ob es auch bei uns irgendwann zu dieser technischen Revolution im Bereich der Kfz-Zulassungen kommen wird.

Wie bei allen neuen Technologien sind Cybersicherheit und Hacking ein Problem. Während die Fähigkeit, den Standort eines Fahrzeugs unter Verwendung des drahtlosen Kommunikationssystems der Platte zu verfolgen, ideal für Flottenbesitzer sein kann, können einzelne Fahrer die Idee aufgrund von Privatsphäre und Datenschutzrichtlinien ablehnen.

BREMBO F.A.Q

BREMBO F.A.Q

Warum sollte ich mein Bremssystem nachrüsten?

Ein High Performance Bremssystem von Brembo bietet zahlreiche Vorteile gegenüber dem Bremssystem der Erstausrüstung. Die Bremsscheiben mit vergrößertem Durchmesser und die  Bremssättel mit Radialverschraubung tragen enorm zur  Leistungssteigerung des Bremssystems bei und führen durch den  bestmöglichen Hitzeabbau zur Verringerung des Faidings der Bremsen.  Die Bremssättel aus Aluminiumlegierung und die leichteren zweiteiligen Bremsscheiben verringern die ungefederte Masse, während die  Verschiedenen Durchmesser der Kolben ein perfektes Bremsgleichgewicht  und eine gleichmäßige Abnutzung der Bremsbeläge gewährleisten.

Wurde die Brembo Bremsnachrüstung speziell für mein Fahrzeug entwickelt?

Brembo entwickelt fahrzeugspezifische Nachrüstsätze, wobei  unterschiedliche Fahrbedingungen berücksichtigt werden und aus hunderten von Zangen- Kolben und Scheibenkombinationen die richtige Lösung im Hinblick auf maximale Leistungen und ein perfektes Bremsgleichgewicht gesucht wird. Die Brembo Nachrüstsätze sind überdies leicht einzubauen und funktionieren, ohne dass Bremskraft- regler und –verstärker, ABS oder Traktionskontrolle Ihres Fahrzeugs erneuert werden müssen.

Werde ich größere Räder und Reifen benötigen?

Die Radabmessungen und das Außenmaß sind wichtige Parameter, die bei der Nachrüstung des Bremssystems zu berücksichtigen sind. Viele neue Fahrzeuge besitzen Räder und Reifen mit größeren Abmessungen und eignen sich zur Nachrüstung mit einem Brembo High Performance Bremssatz. Vergewissern Sie sich stets bei Ihrem autorisierten Fachhändler,  dass die Räder Ihres Fahrzeugs den erforderlichen Abstand für den Einbau des Brembo Bremssystems besitzen.

Geräuschentwicklung bei Brembo Bremsanlagen

Brembo arbeitet kontinuierlich daran, abnormale Bremsgeräusche in den Bremssystemen zu eliminieren. Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die diese Bremsgeräusche verursachen können. Allerdings treten nur in den seltensten Fällen Geräusche bei Brembo Bremssystemen auf. Sollte es wiedererwartend zu einer Geräuschentwicklung kommen, steht Ihnen unsere Technik und unser Kundendienst zur Verfügung um Abhilfe zu schaffen.

Der Bremsweg

Bei einer Geschwindigkeit zwischen 100 und 110 km/h wird bei einem Bremstest erst einmal die Haftung des Reifens auf der Fahrbahn getestet. Bei dieser Geschwindigkeit greifen die ABS Systeme und oder blockieren die Räder, wie auch von fast allen Herstellern angegeben.  Daher benötigt man zu diesem Zeitpunkt bzw. bei dieser Geschwindigkeit keine Verbesserung des Bremssystems. Die Brembo Bremssysteme zeigen ihren großen Vorteil bei höheren Geschwindigkeiten oder bei einem wiederholtem, extremen Bremsvorgang. Das erhöhte Bremsmoment sorgt für maximale Verzögerung der Geschwindigkeit und die intensive Hitze, die durch den Bremsvorgang erzeugt wird, wird schnell absorbiert. Der Pedaldruck bleibt bei wiederholtem Bremsen gleich und fällt nicht ab (Fading).

Was ist der Unterschied zwischen den verschiedenen Systemen die Brembo anbietet?

Brembo bietet verschiedene Stufen von Bremssystemen für unterschiedliche Anwendungen und unterschiedliche Budgets an. Derzeit gibt es vier Leistungsstufen innerhalb des Brembo Programmes. Die erste Stufe ist das Brembo Sport Programm. Es besteht aus hochgekohlten, gelochten oder geschlitzten Scheiben in der Originalgröße der Erstausrüstung und aus Hochleistungsbremsbelägen. Die zweite Stufe besteht aus dem Turismo Programm, bestehend aus 2-teiligen, gelocht oder geschlitzten, hochgekohlten Scheiben in Originalgröße der Erstausrüstung. Die dritte Stufe, das Gran Turismo Programm (GT), besteht aus kompl. Bremsanlagen mit Festsätteln (4, 6 oder 8 Kolben), hochgekohlten, 1-teiligen oder 2-teiligen, gelochten oder geschlitzten Bremsscheiben, Hochleistungsbremsbelägen und Stahlflex Bremsleitungen. Die vierte und letzte Stufe besteht aus den Komponenten des GT Programmes, jedoch mit 2-teiligen geschlitzten Racing Scheiben und Racing Bremsbelägen. Dieses System ist für Fahrzeuge gedacht, die fast ausschließlich bei Track Days oder auf der Rennstrecke eingesetzt werden.

Muss ich die Vorder- und Hinterradbremsen nachrüsten?

Sämtliche Brembo High Performance Bremssätze sind für eine  flexible Nachrüstung der Vorderachse- bzw. Vorder- und Hinterachse ausgelegt, wobei stets ein perfektes Gleichgewicht und hohes Leistungsniveau gewährleistet ist. Hinterachsen Bremssysteme sind für verschiedene Anwendungen erhältlich und sind auf das Bremssystem der Vorderachse abgestimmt.

Brembo Bremsbeläge

Die Bremsbeläge, die bei Brembo Bremsanlagen mitgeliefert werden sind Hochleistungsbremsbeläge, die hitzebeständig sind und eine gute Bremsperformance bieten. Diese Bremsbeläge arbeiten optimal im kalten Zustand, wie auch bei hohen Temperaturen. Die High Performance Bremsbeläge sind für die Straßennutzung abgestimmt und nur bedingt für Track Days oder für die Rennstrecke einsetzbar.

Sind alle Bremsscheiben richtungsgebunden?

Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass die Schlitzung oder Bohrung einer Bremsscheibe etwas über die Laufrichtung aussagt. Bei innenbelüfteten Scheiben wird die Laufrichtung durch die Geometrie des Belüftungssystems bestimmt. Es gibt drei unterschiedliche Belüftungstypen:

  • Sprossen (viele kleine, versetzte Sprossen)
  • Gerade Schaufeln
  • Gebogene Schaufeln

Die ersten beiden Typen (gerade und Säulen Schaufeln) sind nicht direktional, also nicht richtungsbindend und können sowohl auf der linken oder rechten Achsenseite installiert werden. Der dritte Typ (gebogene Schaufel) ist direktional und daher laufrichtungsgebunden. Die gebogenen Schaufeln müssen den Luftstrom von Innen nach Außen transportieren, die Schaufeln laufen sozusagen „rückwärts“. Durch dieses System entsteht eine Art Kreiselpumpe die die warme Luft aus dem Zentrum der Scheibe pumpt. Dies verbessert die Wärmeabfuhr der Scheibe und sorgt für die maximal wirksame Kühlung.

Die Lebensdauer der Brembo Bremsscheiben

Die nutzbare Dauer einer Bremsscheibe hängt von mehreren Faktoren ab:  Gewicht des Fahrzeuges, Fahrstil, Fahrzeugeinsatz, Beschaffenheit des Bremsbelages und vieles mehr. Daher kann man keine definitive Aussage zur Lebensdauer einer Brembo Bremsscheibe tätigen. Es ist wichtig, die Dicke der Bremsscheibe in Abständen zu prüfen (min. Thicknes – auf der Rand der Brembo Scheiben ablesbar) und auch eine evtl. Rissbildung an den gelochten Scheiben beobachten. Kleinere Risse am Rand der Bohrungen sind sogenannte Hitzerisse, die die Performance der Scheibe nicht beeinflussen. Längere, tiefere Risse jedoch, wie auch Risse von Bohrung zu Bohrung oder am oberen oder unteren Rand der Scheibe, sind Anzeichen dafür, dass die Scheibe schnellstmöglich ausgetauscht werden muss.

Müssen Scheiben und Beläge eingebremst werden?

Die Antwort lautet auf jeden Fall ja. Das Einbremsen, die sogenannte Hochzeit der Materialien von Scheibe und Belag, ist enorm wichtig, damit diese Komponenten sich bei einer bestimmten Temperatur verbinden können. Nur durch das richtige Einbremsen ist eine optimale Bremsperformance gewährleitet. Dieses Thema wird sehr oft unterschätzt. Alle Brembo Bremsscheiben werden mit einem Handbuch ausgeliefert, in dem die genaue Prozedur des Einbremsens beschrieben ist.

Was ist der Unterschied zwischen gelochten und geschlitzten Bremsscheiben?

Sowohl die gelochten, als auch die geschlitzten Bremsscheiben bieten optimale Leistungen. Sie sorgen für eine stets saubere Oberfläche und einen konstanten Reibwert der Bremsbeläge. Sie leiten Wasser und Schmutz ab, verhindern die Gasansammlung zwischen Bremsscheibe und Bremsbelag und erhöhen die Bremsverzögerung. Die gelochten Bremsscheiben bieten eine bessere Belüftung,  während die geschlitzten Scheiben unter extremen Bremsbedingungen langsamer abnutzen, der Reinigungseffekt ist höher, vor allem, wenn Ihr Fahrzeug mit Rennbremsbelägen ausgestattet ist.

Warum sind zweiteilige Scheiben besser als einteilige?

Zweiteilige, schwimmend gelagerte Bremsscheiben wurden aus dem Rennsport übernommen. Durch den Aluminiumtopf sind diese Scheiben weitaus leichter als einteilige Scheiben und reduzieren dadurch die ungefederten und rotierenden Massen und steigern zugleich die Bremsperformance und den Hitzeabbau. Der Reibring kann sich bei extremer Hitze ausdehnen, der Aluminiumtopf bleibt aber verhältnismäßig kühl, sodass der Reibring sich beim Erkalten in seinen Ursprungszustand zurücksetzen kann und es zu keiner Verformung kommt. Der Reibring ist an dem Aluminiumtopf mit einem speziellen System verschraubt. Hier kommen auch kleine Federn zur Dämpfung zum Einsatz, die die Geräuschentwicklung eliminieren.

Ist eine größtmögliche Bremsscheibe immer die beste Wahl?

Die Größe der Bremsscheibe wird grundsätzlich anhand einiger Parameter, wie z.B. der originalen Fahrzeug- und Bremsbalance, des Fahrzeuggewichtes und der Fahrzeugleistung berechnet. Dies heißt, dass nicht unbedingt die größte Scheibe auch optimal für das jeweilige Fahrzeug ist. Die Größer einer Bremsscheibe muss auch immer in der Synergie zu dem richtigen Sattel stehen (Menge und Größe der Kolben) und es muss auch mit dem serienmäßigen ABS und Elektroniksystemen des Fahrzeugherstellers funktionieren. Daher sind alle Brembo High Performance Anlagen speziell für die dementsprechenden Fahrzeuge entwickelt worden.

Das Bremsmoment

Das Bremsmoment ist im Wesentlichen die Leistung des Bremssystems. Von dem optimalen Abstand der Nabenmitte aus, wirkt die Bremszange (Kolben) auf die Platte des Belages und dieser auf die Reibfläche der Bremsscheibe. Die von dem Bremssattel ausgeübte Kraft, multipliziert mit dem effektiven Radius der Bremsscheibe errechnet das Bremsmoment. Je größer die Scheibe und je höher die Kraft des Bremssattel, desto höher das Bremsmoment.

Was sind die Vorteile von Festsätteln zu Schwimmsätteln?

Ein Festsattel ist starr montiert und hat mindesten zwei gegenüber montierte Kolben um die Bremsbeläge gleichmäßig  gegen die Bremsscheibe zu drücken. Hierdurch kann ein Verkannten der Bremsbeläge ausgeschlossen werden. Bei einem Schwimmsattel wird mittels nur einem Kolben der Bremsbelag am Kolben gegen die Scheibe gedrückt und der zweite Belag auf der anderen Seite wird gegen die Scheibe gezogen. Dieser Vorgang ist nicht so genau, wie bei einem Festsattel und die Beläge können verkanten bzw. ist der Druck der Beläge, die auf die Reibfläche der Scheibe wirken nicht gleich.

Wie lange dauert die Montage eines kompl. Brembo High Performance Bremssystems an einer Achse?

Je nach Aufwand zwischen 2 und 3 Stunden.

Vorteile und Merkmale des Brembo High Performance Bremsprogramm
Eigenschaften:

  • Spezielle, fahrzeugspezifische Entwicklung
  • Aus dem Rennsport basierende Komponenten
  • Zweiteilige, gelochte oder geschlitzte Scheiben
  • Schwimmend gelagerte Scheiben, mit speziellem Montagesystem
  • Stahlflex Bremsleitungen
  • Spezielle Adapter zur Montage der Bremssättel
  • Aluminiumguss Festsättel mit 2, 4, 6 oder 8 Kolben
  • Spezielle Hochleistungsbremsbeläge

Vorteile:

  • Erhöhte Bremsperformance und stetiger Pedaldruck
  • Eliminiert Fading und thermischen Stress
  • Reinigt den Belag und die Reibfläche
  • Entfernt Gasbildung und erhöht dadurch den Biss
  • Reduziert die ungefederten Massen, dadurch besseres Handling
  • Bietet maximale Bremskraft
  • Längere Haltbarkeit
  • Ist kompatibel mit dem ABS und der Elektronik des Fahrzeugherstellers

Warum nach dem Tuning ein Wertgutachten sinnvoll ist

Mithilfe von Tuningarbeiten lässt sich der Wert eines Autos oder anderen Fahrzeugs enorm erhöhen. Das Material sowie Verarbeitung und Design können einzeln geprüft und eingeschätzt werden. Ein Wertgutachten verhindert viele Probleme, die bei einem möglichen Unfall entstehen können. Oft stellt sich die Frage, ob die Tuningteile ersetzt oder vollständig bezahlt werden. Aufgrund der verbauten Teile und der Ausstattung gibt es keine neutrale Bewertungsgrundlage. Diese und weitere Komplikationen lassen sich durch ein Wertgutachten vermeiden. Im Folgenden ein kleiner Überblick, warum ein Gutachten nach dem Tuning sinnvoll ist.

Probleme mit der Versicherung und der Polizei vermeiden

Jegliche Veränderungen am Auto müssen der zuständigen Versicherung gemeldet werden. Je nach Änderung kann es Einfluss auf die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs nehmen. Bei Nichtbekanntgabe kann der Versicherungsgeber Prämien nachfordern oder im schlimmsten Fall den Vertrag kündigen. Außerdem kann man durch unsachgemäßes Tunen nicht nur den Versicherungsschutz verlieren, sondern auch den Führerschein. Meist spielen Dokumente eine Rolle bei Unfällen. Jeder Geschädigter hat nach dem Unfall das Recht auf ein Schadensgutachten. Anhand der Fahrzeugdaten wird der Wert des Autos berechnet. Ohne diese Dokumente bekommt der Besitzer enorme Probleme. Sollten bei einer möglichen Polizeikontrolle die nötigen Dokumente fehlen, kann die Polizei das Auto stilllegen lassen. Weitere Folgen sind Bußgelder sowie Punkte in Flensburg. Alle nachträglich eingebauten Teile benötigen ein Gutachten, um derartigen Konsequenzen zu entgehen. Schon aus diesen Gründen lohnt sich eine gründliche Dokumentierung.

Vorteile nach einem Unfall

Wie bereits erwähnt spielen Dokumente eine wichtige Rolle bei Unfällen. In den meisten Fällen ist es sogar notwendig, um den genauen Unfallschaden zu ermitteln. Zur Ermittlung des genauen Schadens empfiehlt sich ein Gutachter. Dieser kann frei gewählt werden und wird vom Unfallgeber bezahlt. Jedoch versucht die Versicherung des Unfallgegners die Kosten so gering wie möglich zu behalten und benötigt dafür genaue Unterlagen zum Auto. Bei einem Totalschaden kommen die Teilnehmer nicht um ein spezielles Gutachten herum. Es ermittelt den Wiederbeschaffungswert des Autos, welcher vom Verursacher gezahlt werden muss.

Fazit

Eine Begutachtung nach dem Einbau von anderen Teilen ist enorm wichtig. Sei es bei einer Polizeikontrolle oder einem Unfall, ohne eine ausreichende Dokumentierung gibt es Probleme mit der Versicherung und im schlimmsten Fall der Entzug des Autos. Nach jedem Einbau empfiehlt sich eine spezielle Begutachtung, die im Falle eines Unfalls einiges an Geld und Probleme spart.

motortuning

Motortuning

Insbesondere die Leistungssteigerung steht im Mittelpunkt des Interesses von Tuning-Fans. Neben Verbesserung der Abgassysteme und der Aerodynamik kommt das Motortuning ins Spiel. Heutzutage gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um die Leistung des Motors zu erhöhen. Welchen Nutzen die Motortuning Bereiche bringen und worauf zu achten ist, wird im Folgenden erklärt.

So funktioniert Motortuning

Das Ziel vom Tuning ist mehr Motorleistung, um schneller mit dem Auto unterwegs zu sein. Dies kann durch unterschiedliche Methoden gelingen. Dazu werden größere Benzin-Luftgemische freigesetzt, welche die Geschwindigkeit erhöhen. Weiterhin lassen sich Autos auch verbrauchsoptimiert verbessern. Dabei wird die Leistung erhöht ohne Änderung des Abgasverhaltens.

Welche Arten von Tuning gibt es?

Neben einen veränderten Kraftstoffverbrauch lassen sich beim Motortuning Varianten finden, bei denen die Software eine Rolle spielt. Aus diesem Grund stehen beim Tunen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung wie beispielsweise:

-> Chiptuning

-> Lachgaseinspritzung

-> Wassereinspritzung

-> Ladeluftkühlung

Bei den meisten Varianten wird nach dem Umbau mehr Sauerstoff zur Verfügung gestellt. Je mehr der Motor verbrennt, desto schneller ist die Geschwindigkeit.

Wo muss das Tuning eingetragen werden?

Nach den Verbesserungen benötigt es ein Gutachten, welches beim TÜV vorgestellt werden muss. Die Abnahme an sich ist relativ schnell und kostengünstig erledigt. Sofern kein Teilgutachten vorliegt, muss die Einzelabnahme durch einen Sachverständigen durchgeführt werden. Auf diesen sollte bei Möglichkeit verzichtet werden, da sich die Kosten bis auf Höhe der Tuningkosten belaufen können.

Konsequenzen bei unerlaubten Motortuning

In erster Linie wird durch Motortuning versucht, die Leistung des Fahrzeugs so gut wie möglich zu steigern. Manche Varianten und Methoden sind für den öffentlichen Straßenverkehr nicht zugelassen. Weiterhin erlischt bei sämtlichen Umbauarbeiten die Betriebserlaubnis. Wer eine verpflichtende Abnahme verweigert, muss mit Bußgeldern rechnen. Daneben gibt es einen Punkt in Flensburg.

Fazit

Schnelle Autos sind der Traum vieler Menschen. Um mehr Leistung aus ihren Fahrzeugen zu bekommen, bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten für ein Motortuning an. Nichtsdestotrotz darf man nicht vergessen, dass mit Veränderungen am Motor die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erlischt. Eine anschließende Abnahme durch den TÜV ist zwingend erforderlich, um Bußgeldern und Punkten in Flensburg zu entgehen. Je nach Tuningvariante lassen sich unterschiedliche Ergebnisse erzielen. Besonders beliebt ist Chiptuning, bei dem die Leistung mittels Software verbessert wird.

Warum man nie auf ein Motorradhelm verzichten sollte

Für die Biker gehört der Motorradhelm zu den unersetzlichen und gesetzlich vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen auf dem Motorrad. Damit Sicherheit gewonnen wird, ist die Absicht von dem Kauf jedoch alleine nicht ausreichend. Wichtig ist, dass auch die Produkte gekauft werden, die qualitativ hochwertig sind. Auch wichtig ist, dass die Helme optimal sitzen. Wichtig bei der optimalen Schutzkleidung ist, dass diese Leben retten kann. Für das Motorrad wird der Motorradhelm auch gerne als Sturzhelm oder Schutzhelm bezeichnet. Bei der Schutzkleidung ist der Helm dann sogar der wichtigste Bestandteil. Durch den guten Helm können die schwerwiegenden Verletzungen am Kopf verhindert werden. Dies ist auch oft der Grund, weshalb die Helme vom Gesetzgeber in vielen Ländern verbindlich vorgeschrieben sind.

Was ist für Motorradhelme zu beachten?

Die Sterblichkeit soll durch die Helme um etwa vierzig Prozent reduziert werden und um etwa siebzig Prozent soll die Gefahr der Schädel-Hirn-Traumata reduziert werden. Kommt es zu einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad, dann gibt es generell immer das größere Risiko als mit einem Auto. Der Grund dafür ist beispielsweise eine fehlende Knautschzone. Bei den widrigen Witterungsverhältnissen ist zudem die erhöhte Sturzgefahr gegeben. Im Vergleich zu dem Fahren mit dem Auto ist auch der tote Winkel größer. Die Geschwindigkeit der Motorradfahrer wird zudem auch sehr oft unterschätzt. Ab dem Tempo von dreißig Kilometern in der Stunde dauern im Vergleich zu dem Fahren mit dem Auto auch die Ausweichmanöver länger. Wird ein Motorradhelm für die Fahrten gesucht, dann gibt es den Integralhelm, den Klapphelm, den Enduro-Helm oder den Motocross-Helm. Die Schutzhelmpflicht gilt in Deutschland schon seit dem Jahre 1976 und der Schutz ist oft nicht nur für Motorradfahrer vorgeschrieben, sondern auch für Moped- und Mofafahrer. Das Tragen von dem Schutzhelm ist in Deutschland bei der Höchstgeschwindigkeit von mehr als zwanzig km/h vorgeschrieben. Das gilt auch für die Mitfahrer und Fahrer von den offenen dreirädrigen oder mehrrädrigen Kraftfahrzeugen. Bei Sicherheitsgurten gilt hier eine Ausnahme. Für die klassischen Zweiräder gibt es dies nicht und deshalb ist der Helm Pflicht.

Wichtige Informationen zu dem Helm

Es gibt viele Motorradfahrer, welche dem Motorradhelm eine zu niedrige Beachtung schenken. Oft werden nur preisgünstige Modelle gewählt und das Design wird oft als wichtig angesehen. Der Helm sollte jedoch bei dem Motorrad zur Fahrsituation passen und einen optimalen Schutz bieten. Es gibt die Größen L, M und S. Durch das Messen von dem Kopf kann die passende Größe ermittelt werden. Die Helme dürfen nicht zu locker und auch nicht zu eng sitzen. Natürlich muss ein Helm die Eignung für den Straßenverkehr bieten. Die Sonneneinstrahlung sollte durch das Visier minimiert werden und oft können Sonnenschutzvisiere vorgeklappt werden. Sicherheits-Zertifikate können den Schutz aufzeigen und auch die ausreichende Belüftung ist wichtig.

Wagenheber

Wagenheber

Häufig müssen im Frühjahr oder im Herbst die Räder gewechselt werden. Der Grund dafür ist, dass die Winter- oder Sommerräder ein Muss aufgrund der Straßenverkehrsordnung sind. Neben den privaten Haushalten wird ein Wagenheber auch bei einer Panne oder beim Motorsport benötigt.

Die unterschiedlichen Ausführungen bei einem Wagenheber

Die Unterscheidung erfolgt häufig aufgrund ihrer Funktionsweise. Das bedeutet, man unterscheidet, ob der Wagenheber pneumatisch arbeitet, hydraulisch funktioniert oder als Druckluftausführung im Einsatz ist. Die Funktionsweise kann ebenfalls mechanisch oder elektrisch erfolgen. Ebenso gibt es unterschiedliche Ausführungen für bestimmte KFZ-Modelle.

Dabei wird grundsätzlich in fünf unterschiedliche Ausführungen unterschieden:
Hierbei steht an erster Stelle der Rangierwagenheber. Diese Ausführung kommt bei jedem Fahrzeug für die Gewichtsklassen 2t bis 5 t zum Einsatz. Diese Version wird zum Rangieren der Fahrzeuge eingesetzt. Diese Ausführung funktioniert meistens mit Hydraulik. Dabei wird die Hydraulikflüssigkeit in Form eines Kolbens oder einer Stange in die Heber-Ausführung gepumpt. Durch den dadurch entstehenden Druck hebt sich das Gerät und somit ist kaum ein Kraftaufwand erforderlich. Dadurch kann hier ein Reifenwechsel mit Wagenheber problemlos vorgenommen werden.

Bei einer weiteren Ausführung handelt es sich um den Scherenwagenheber oder auch als Stempelwagenheber bezeichnet. Bei dieser Ausführung dient eine Kurbel als Tragkraft und Antrieb. Die Heber-Ausführung muss hier manuell bedient werden. Vor Vorteil beim Einsatz ist es bei dieser Ausführung, dass wenn dort ein Fahrzeug in der Werkstatt auch tief liegt, dieser Wagenheber ebenfalls zum Einsatz kommen kann. Dabei ist jedoch ein körperlicher Einsatz erforderlich.

Auch gibt es die Luftkissenwagenheber. Bei sehr langen Fahrzeugen, die auch noch viel wiegen, wird diese Ausführung aufgepumpt und man bekommt somit das Fahrzeug in die Höhe bringen. Die Ausführungen, wie ein LKW-Wagenheber oder eine Jumbo-Ausführung, arbeiten ähnlich, wie ein Luftkissenwagenheber.

Dabei ist die Pneumatik-Ausführung eine gute technische Anwendung, um ohne Kraft und Aufwand einen Wagen hochzubringen.

Die wichtigsten Kaufkriterien wenn Sie einen  Wagenheber kaufen möchten

Die richtige Ausführung

Vor der Kaufentscheidung sollte man sich überlegen, welchen Typ für einen hier genau in Frage kommt. Eine pneumatische Ausführung sowie einen Scherenwagenheber ist klein, leicht und kompakt. Ebenso ist es wichtig, sich vorher zu überlegen, ob man eine elektrisch oder mechanisch funktionierende Version benötigt. Auch die Ausführung in Stahl oder Alu ist von Bedeutung.

Zubehör und Ausstattung

Auch sollte das Zubehör vor der Kaufentscheidung angeschaut werden. Dabei geht es um Kolbendichtungen , ein Querträger sowie unterschiedliche Adapter sowie eine Gummiauflage , um einige Zubehörteile zu nennen, gehen Diese Qualität der Zubehörteile sollte man sich ebenfalls vor einer Kaufentscheidung anschauen.

Bedienung

Dieser Punkt ist ebenfalls sehr wichtig, weil nicht jeder der Käufer auch das technische Vorwissen hat. Deshalb ist gerade bei Situationen, wie zum Beispiel bei eine Panne, von Bedeutung, dass der Wagenheber schnell und leicht aufstell- und bedienbar ist.

 

 

 

Bremsen

Geräuschentwicklung bei Bremsbelägen

Die Vibration von Bremsbelägen im Hochfrequenzbereich, die deutlich hörbar ist, resultiert aus der eigenen Resonanz und aus der Vibration des Fahrzeuges. Hier kann folgende Regel aufgestellt werden: je höher die Frequenz ist, desto geringer ist die Masse des Resonanzkörpers. Es kann durchaus vorkommen, dass bei Fahrzeugen der gleichen Modellreihe, das eine Fahrzeug die Problematik der Vibration bzw. des Pfeifens aufweist, das andere Fahrzeug jedoch nicht. Dies ist abhängig von der Kette der Toleranzen, die sich unvermeidbar bei der Montage eines jeweiligen Fahrzeuges ergeben, wie z.B. bei der Radaufhängung. Auch Umwelteinflüsse können sich positiv oder negativ auswirken: Temperatur, Feuchtigkeit und die Beschaffenheit der Belagmischung, können wichtige Faktoren sein. So ist z.B. nachgewiesen, dass das Pfeifen bei feuchtem Klima nur mäßig auftritt. Es gibt jedoch Möglichkeiten, das Phänomen des Pfeifens einzuschränken:

  • Das Bestreichen der Oberfläche der Belagplatte mit Kupferpaste
  • Das Abkanten der Belagecken
  • Ein dünnes Zwischenstück aus z.B. Aluminium oder hitzebeständigem Kunststoff, zwischen die Belagplatte und die Kolben legen
  • Eventuelle Rückstände auf der Belagoberfläche mit Schmirgelpapier entfernen
  • Einen radialen Einschnitt mit einer Säge in die Belagoberfläche setzen (falls hier keiner vorhanden sein sollte)

Oben aufgeführte Tipps müssen nicht zwingend zur Eliminierung der Pfeifgeräusche führen.

Leider akzeptiert kein Hersteller eine Reklamation, die aufgrund von pfeifenden Belägen während einer Bremsung auftreten.

Beurteilung und Überprüfung von Gebrauchten Bremsscheiben

Wesentliche Beurteilungspunkte sind hierbei:

1. Übermäßiger Verschleiß
2. Riefenbildung
3. Tragbild
4. Rissbildung

Zu den Beurteilungspunkten im Einzelnen:

1. Übermäßiger Verschleiß

Ist die Mindestdicke der Bremsscheibe unterschritten (bei Brembo Bremsscheiben steht die Mindestdicke – min. Th. oder minimum Thickness auf dem Rand der Scheibe), muss diese erneuert werden. Maßgebend hierfür ist die dünnste Stelle der Scheibe im Bereich der Reibfläche. Zur Messung sollte eine Bügelmessschraube verwendet werden. Messen Sie die Dicke der Scheiben an mehreren Stellen des Umfangs (alle 45°).
Bezugnehmend auf Brembo Bremsscheiben, wird bei Brembo Aftermarket und Brembo High Performance Scheiben eine Verschleißgrenze von 2 mm angegeben, bei Brembo Racing Scheiben nur 1 mm, da man im Motorsport Bereich immer mit der maximalen Leistung arbeitet und weniger Material verwendet, um bei den ungefederten Massen zu sparen.
Falls keine Werte der Mindestdicke vorliegen, sollte diese beim Scheibenhersteller angefragt werden.

2. Riefenbildung

Die amorphe Struktur der Bremsbeläge sowie zeitweise zwischen Bremsbelag und Bremsscheibe eingeklemmte Fremdkörper (z.B. Bremsbelagpartikel) führen in der Regel zur leichten Riefenbildung an Bremsscheiben. Eine leichte Riefenbildung muss nicht zwingend das Bremsverhalten verschlechtern. Allerdings wird hierbei bei einem Bremsbelagwechsel nicht mehr die gesamte Reibfläche genutzt, da sich das Belagmaterial nur mit den erhabenen Flächen auf der Bremsscheibe verbindet und sich dadurch weiter ungleich abnutzt. Es ist bei einer Scheibe mit Riefen zu empfehlen, diese bei einem Belagwechsel auch auszutauschen.

3. Tragbild

Regelmäßig auftretende Tragbildmängel sind:

a) Hinweise zur Riefenbildung und deren Beurteilung sind unter Punkt 2 zu entnehmen.

b) Korrosion im Bereich der eigentlichen Reibfläche. Bei einigen Fahrzeugtypen kommt es an der Innenseite der Bremsscheiben zur Korrosion im Bereich der eigentlichen Tragfläche. Dies gilt vermehrt auch für die Innen- und Außenseite der hinteren Bremsscheiben von frontgetriebenen Fahrzeugen, die hauptsächlich teilbeladen und innerorts betrieben werden. Vergleichsmessungen zwischen voll tragenden Bremsscheiben und Bremsscheiben mit teilweise korrodierter Reibfläche haben gezeigt, dass die maximale Verzögerung eines Fahrzeugs mit kalter und warmer Bremsanlage sich nicht unzulässig verschlechtert, sofern höchstens 20 % der Ringflächenbreite der Bremsscheiben-Reibfläche nicht korrekt trägt. Korrosion im Bereich der eigentlichen Bremsscheiben-Reibfläche ist daher nur zu bemängeln, wenn:
• Davon auszugehen ist, dass über 20 % der Ringflächenbreite der Bremsscheiben-Reibfläche auch nach kräftigem „Freibremsen“ nicht tragen wird.
• Im Bereich der Korrosionsstellen die Mindeststärke unterschritten wird.
• Die Bremswirkung unzureichend ist.
• die Bremskraftwerte unzulässig stark schwanken.

c) Flecken- / Konturlinienbildung (Hotspots) im Bereich der Reibfläche unter bestimmten umwelt- und betriebsbedingten Einflüssen, bilden sich schon nach relativ kurzer Standzeit. Bremsbelag Abdrücke auf der Bremsscheibe. Charakteristisch für diese Abdrücke sind häufig Konturlinien der Bremsbeläge, die teilweise auch nach mehrmaligem, kräftigem Bremsen noch vorhanden sind. Diese Flecken und Konturlinien haben keinen negativen Einfluss auf die Bremswirkung und sind daher kein Mangel. Weiter kann es sich auch um ein „Schmieren“ des Belages handeln, der für die Bremscheibe zu „weich“ ist. Die Bremseigenschaft verschlechtert sich hierdurch nicht.

d) Verschleißform In Abhängigkeit von der Konstruktion und durch eine hohe Belastung der Scheibenbremse. Hierdurch kann es zu einem von außen nach innen oder umgekehrt zunehmenden Bremsscheibenverschleiß kommen. Ein von außen nach innen zunehmender Verschleiß ist nicht einfach zu erkennen. Diese Bremsscheiben können auf den ersten Blick optisch einen guten Eindruck erwecken, da sich an der Außenkante der Bremsscheibe nur ein leichter Grad bildet. Durch die hohe Belastung hat dieser Grad in der Regel nur eine leichte Oxidschicht und die Reibfläche ist metallisch blank.

4. Rissbildung

Bedingt durch hohe Wärmespannungen beim schnellen Erwärmen und Abkühlen der Bremsscheiben, bilden sich im Bereich der Bremsscheiben Reibfläche leichte Oberflächen Haarrisse. Sie können leicht gezackt, annähernd radial oder netzartig verlaufen und sind meistens über die gesamte Reibfläche der Bremsscheibe verteilt. Diese Haarrisse haben keinen negativen Einfluss auf die Funktion der Bremsscheibe. Radial durchgehende, über mehr als 50%*** der Reibringbreite verlaufende sowie kürzere „aufklaffende“ Risse und Anrisse am Scheibenrand oder bei gelochten Scheiben von Loch zu Loch, sind i.d.R. nicht nur oberflächlich. Sie können zum Bruch der Bremsscheibe führen und sind sofort auszutauschen. Bei der Untersuchung von Bremsscheiben auf Rissbildung ist zu beachten, dass Konturlinien angeklebter Bremsbeläge leicht mit durchgehend verlaufenden Rissen verwechselt werden können.